Zitronenkuchen

Veröffentlicht um 13:11 in Leckeres von AnneMone

Für den Teig
120 g weiche Butter oder Butterschmalz
100 g Zucker
1/4 TL Salz
2 TL Zitronenschale
3 Eier
180 g Mehl
30 g Speisestärke
3 TL Backpulver
60 ml Milch
5 EL Zitronensaft

Den Ofen auf 150 ˚C vorheizen. Die Butter mit dem Zucker und der Zitronenschale von der Küchenmaschine cremig rühren lassen. Ein Ei nach dem anderen dazu geben und jeweils etwa 1/2 Minute unterrühren. Mehl, Stärke, Salz und Backpulver mischen. Löffelweise im Wechsel mit der Milch und dem Zitronensaft in die Maschine geben und unterrühren lassen. Den Teig in eine mit Backpapier ausgelegte (oder gefettete und bemehlte) Form geben.

Den Kuchen bei 150 ˚C Umluft etwa 20 Minuten backen.

Nach dem Backen
3 EL Orangensaft
3 EL Zitronensaft

Den Kuchen ein paar Minuten ruhen lassen. Dann aus der Form stürzen und mit einer Gabel einstechen. Zitronen- und Orangensaft mischen und auf den Kuchen träufeln. Auskühlen lassen.

Für den Guss
120 g Puderzucker
3 EL Zitronensaft

Den Puderzucker mit dem Zitronensaft zu einem glatten Guß verarbeiten und über dem Kuchen verteilen.

Wer mag, kann Schokotropfen, Schokoraspel, oder auch 2 kleingeschnittene Äpfel (bspw. Braeburn) in den Teig geben.

Rhabarber-Bananenkuchen

Veröffentlicht um 21:46 in Leckeres von AnneMone

Rhabarber-Bananenkuchen im Ofen
Für den Belag
3-4 Stangen Rhabarber
2 EL brauner Zucker

Den Rhabarber waschen, bei Bedarf häuten und in 1,5 cm dicke Scheiben schneiden. In eine Schüssel geben, mit Zucker bestreuen. Den Ofen auf 160 ˚C vorheizen.

Für den Teig
2 Eier
75 gr brauner Zucker
1/4 TL Salz
75 gr Butter oder Butterschmalz
125 ml Kefir
1 EL Zitronensaft
1 EL Vanillearoma
2 Bananen
2 TL Backpulver
125 gr Weizenmehl
75 gr Weizengrieß

In der Küchenmaschine Eier mit Zucker und Salz verrühren lassen. Bananen längs vierteln und in Scheiben schneiden. In die Küchenmaschine geben und rühren lassen bis die Bananenstückchen nicht mehr erkennbar sind. Butter, Vanillearoma, Zitronensaft und Kefir dazu geben und unterrühren.

Mehl, Grieß und Backpulver mischen, löffelweise in die Maschine geben und jeweils unterrühren. Den Teig in die mit Backpapier ausgelegte Form füllen, Rhabarberstückchen in den Teig drücken.

Den Kuchen etwa 25 Minuten bei 160 ˚C backen. Nach etwa der Hälfte der Backzeit den Rhabarber noch einmal mit etwas braunem Zucker bestreuen.

Blueberry Pie

Veröffentlicht um 21:09 in Leckeres von AnneMone

Blueberry Pie beim Backen
Für den Teig
2/3 Tasse (75 gr) Roggenmehl
1 1/2 Tassen (175 gr) Weizenmehl
1 TL Salz
1 Tasse (225 gr) ungesalzene kalte Butter
1 EL brauner Zucker
1/4 bis 1/2 Tasse (60 bis 120 ml) kaltes Wasser

In einer Schüssel die Mehlsorten, Salz und Zucker mischen. Butter in kleine Stücke schneiden und in die Mischung geben. In Intervallen mit dem Rührgerät untermischen. Kaltes Wasser Schluck für Schluck dazu geben und unterrühren lassen. Es entsteht ein krümeliges Gemisch, dass man mit den Händen zu einer Kugel formt. Diese Kugel wird halbiert. Beide Hälften werden wiederum gekugelt und anschließend platt gedrückt und in Folie für etwa 1 Stunde in den Kühlschrank gelegt.

In einem Video kann man sich bei Joy of Baking eine Technik zum Herstellen des Teigs anschauen.

Für die Füllung
600 gr Blauberen (TK oder frisch)
1/2 (100 gr) Tasse brauner Zucker
2 EL (20 gr) Stärke
2 EL Zitronensaft
1 EL geriebene Zitronenschale
1/2 TL Zimt

Blaubeeren in eine Schüssel geben. Zucker, Zimt und Stärke mischen und unter die Beeren mischen. Zitronensaft und -schale dazu geben und ebenfalls untermischen.

Blueberry Pie
Pie-Form buttern und mit Mehl ausstreuen. Arbeitsplatte dünn mit Mehl bestreuen. Eines der Teigteile aus dem Kühlschrank nehmen und auf die bemehlte Arbeitsplatte legen. Teigplatte mit mehr bestreuen und mit einem Nudelholz so groß ausrollen, dass damit anschließend eine Pie-Form ausgelegt werden kann. Die Ränder an die Form drücken und überstehende Teig abschneiden. Pie-Form noch einmal in den Kühlschrank stellen.

Ofen auf 200 Grad vorheizen.

Die zweite Teigplatte aus dem Kühlschrank holen und ebenfalls ausrollen. Formen ausstechen oder in Streifen schneiden oder aber so belassen.

Die Pie-Form aus dem Kühlschrank holen. Mit der Beerenmischung füllen. Die Streifen, ausgestochenen Formen oder den ausgerollten Teig darauf legen. An den Ränder an den Teig aus der Forma andrücken. Wurde der Teig ausgerollt, sollte er in der Mitte eingeschnitten werden.

Für die Glasur
1 Ei
grobkörniger Zucker

Ei verquirlen und mit einem Pinsel die Teigstreifen, -formen oder -decke einpinseln. Den Zucker drüber streuen.

Die Pie für etwa 45 min im Ofen backen.

Bananen-Marmorkuchen

Veröffentlicht um 21:18 in Leckeres von AnneMone

Bananen-Marmorkuchen

Für den Teig:
150 g Butterschmalz
90 g Puderzucker
1 Päckchen Zitronenzucker
1 TL Zitronenschale
1 EL Zitronensaft
4 reife Bananen
100 g Weizengrieß
100 g Weizenmehl (Typ 405)
25 g Weizenvollkornmehl
2 TL Backpulver
2 Eier
20 g Kakao

Ein Mini-Backblech mit Backpapier auslegen. Den Backofen auf 160 ˚C vorheizen.

Das Butterschmalz in der Mikrowelle etwa 3 Minuten bei halber Power schmelzen. In die Küchenmaschine geben, mit dem Puderzucker, dem Zitronenzucker, der Zitronenschale und dem Zitronensaft verrühren. Die Hälfte der Bananen schälen, klein schneiden und in die Küchenmaschine geben. Den Grieß ebenfalls dazu geben und weiter rühren lassen.

Die Mehlsorten mit den Backpulver mischen. Die Mischung löffelweise im Wechsel mit den Eiern in die Schüssel geben, währenddessen weiter rühren lassen. Die Hälfte der Mischung mit etwas Abstand in die Backform kleckern. Den Kakao in die andere Hälfte rühren. Diese Teighhälfte zwischen die hellen Kleckse kleckern und mit einer Gabel die Teigkleckse ineinander ziehen. Die übrigen Bananen schälen, in Scheiben schneiden und in den Teig stecken.

Den Kuchen etwa 25 Minuten bei 160 ˚C backen.

Für den Zuckerguß:
3 EL Zitronensaft
100 g Puderzucker

Den Puderzucker mit dem Zitronensaft glatt rühren. Den Kuchen etwas Abkühlen lassen, den Zuckerguss über den noch warmen Kuchen tropfen.

Da ich Bananen lieber mag, deren Schale noch teilweise grün ist, ist dieser Kuchen eine gute Möglichkeit, reife Bananen loszuwerden. Beim nächsten Mal würde ich allerdings nur Bananen in den Teig rühren und lieber Sauerkirschen in den Teig stecken. Das wäre dann also ein Kiba-Marmorkuchen.

Apfel-Quarkkuchen mit Baiserhaube

Veröffentlicht um 22:28 in Leckeres von AnneMone

Apfel-Quarkkuchen mit Baiserhaube

Für den Teig:
1 Ei
30 gr Zucker
80 gr Mehl
70 gr kalte Butter
1 Prise Salz
1/4 TL Backpulver

Ei zusammen mit Zucker schlagen, Butter in kleinen Stückchen dazugeben, weiter schlagen. Mehl mit Backpulver mischen und mit dem Salz in die Maschine geben. Teig in eine bemehlte Frischhaltefolie geben. Solange in den Tiefkühlschrank legen, wie man braucht, um die Füllung zu machen.

Für die Füllung:
250 gr Magerquark
2 Eigelb
30 gr Butter
250 ml Milch
1 Packung Vanillepudding
60 gr Zucker
Saft einer Zitrone
1 Päckchen Zitronenzucker
1 Apfel
2 Handvoll Rosinen

Zitrone pressen, Rosinen sortieren und waschen. Im Zitronensaft einweichen. Magerquark mit Eigelb schlagen. Butter derweil in der Mikrowelle schmelzen (60 s bei halber Power). Milch in die Rührschüssel geben und unterrühren. Puddingpulver mit Zucker und Zitronenzucker mischen, löffelweise in die Mischung geben und weiter rühren. Apfel schälen, Kerngehäuse raus und in kleine Stückchen schneiden. Rührgeschwindigkeig auf Minimum reduzieren. Apfelstückchen, Rosinen samt Zitronensaft in die Mischung geben.

Backpapier auslegen leicht mit Mehl bestäuben, Teig aus dem Tiefkühler nehmen, mit Mehl bestäuben und mit Nudelholz auf dem Backpapier ausrollen, so dass in der Form ein Rand entsteht. Teig samt Backpapier in die Form legen, Papier zurecht schneiden. Eventuell Falten beseitigen. Füllung auf dem Teig verteilen. Bei 175 Grad (nicht vorheizen) mit Umluft backen, bis die Füllung fest ist (je nach Ofen ca. 35 min).
Kuchen, direkt aus dem Ofen

Für die Baiserhaube:
2 Eiweiß
1 Prise Salz
100 gr Puderzucker
1/2 TL Zitronenaroma oder ein Päckchen Zitronenzucker

Eiweiß mit einer Prise Salz schlagen, bis das Eiweiß feinschaumig ist. Puderzucker dazugeben bis der Eischnee glänzt. Erst ganz zum Schluss, also kurz vor Ende der Backzeit das Zitronenaroma oder den Zitronenzucker dazugeben. (Bei Zitronenaroma fällt der Schaum zusammen.) Eischnee auf dem Kuchen verteilen und noch mal bei 100 Grad mit Umluft backen bis der Baiser eine schöne Farbe hat (ca. 15 bis 20 min).

Ich habe ein Mini-Backblech verwendet, bei einer normalen Springform kann man die Zutaten für die Füllung verdoppeln. Beim Teig sollten 40 gr mehr Mehl genügen. Mehr brauche ich bei einem Quarkkuchen für meine Springform nicht.

Variationen:
Die Zitrone, der Zitronenzucker und das Zitronenaroma kann man mit einer Orange, Orangenzucker und Orangenaroma ersetzen. Auch eine Packung Mohnback direkt auf den Teig, bevor die Quarkmischung in die Form kommt, ist eine schöne Abwechslung.

Es werde Licht …

Veröffentlicht um 09:41 in Nerviges von AnneMone

Morgens und abends fahre ich ein Stück meines Weges zur und von der Arbeit mit dem Fahrrad. Zurück aus dem Urlaub ist es aber jetzt entweder morgens oder abends total finster auf der Strecke. Natürlich hab ich Licht am Fahrrad oder sagen wir’s besser: eine Lampe. Aber mit Licht hat das, was die ausstrahlt recht wenig zu tun. Ich werde zwar gesehen, aber ich seh nix. Bei einer Strecke die teilweise etwas holperig ist und immer wieder Pfützen zwischendurch hat, in denen man gut schlittern kann, sollte man schon was sehen.

Und nun hatte ich die Faxen dicke, denn ich hab nicht wirklich Lust, mich dort in den Dreck zu packen. Also bin ich auf dem Heimweg in den Fahrradladen meines Vertrauens gegangen und hab den Herren mein Leid geklagt. Natürlich gibt es Abhilfe: ich bekomme vorn ein neues Laufrad mit Nabendynamo und dann einen richtigen Scheinwerfer, wenn ich das richtig verstanden habe einen LUMOTEC IQ Fly von Busch und Müller. Das kostet zwar einiges, aber das Radfahren wird dann auch im Dunkeln Spaß machen.

Einen Einbautermin haben wir vereinbart; das geht ja im Herbst recht fix. Freitag abend gebe ich mein Fahrrad ab und kann es entweder nach einer Stunde wieder mitnehmen, wenn ich zur Abgabe rechtzeitig da bin, oder dann am Samstag abholen.

Update: … und es ward Licht.

Ich war pünktlich in der Werkstatt und der nette Mensch dort meinte, dass er alles, was ich am Fahrrad gemacht haben wollte, noch heute (innerhalb einer Stunde) hinbekäme. Also hab ich ihm das Rad und meine Telefonnummer dagelassen. Nach 40 Minuten rief er an, weil er schon fertig war.

Es ist tatsächlich sehr viel besser als vorher. Alles wie von dem Werkstattmenschen angemerkt. Sehr schön! Einen besseren Fahrradständer hat er auch angebracht. Jetzt kippt das Rad hoffentlich nicht mehr um, wenn ich es mal abstelle und die Gepäckträgertaschen dran sind. Die Gangschaltung hat er auch wieder hinbekommen.

Unterstützung für den TSG Rot-Weiss Fredersdorf

Veröffentlicht um 02:09 in Reisen von AnneMone

Der Sohn meines Cousins nimmt mit seinem Fußballteam, dem TSG Rot-Weiss Fredersdorf, an einer Abstimmung der AOK teil.
Zu gewinnen gibt es einen Trikotsatz. Das Team braucht dringend noch ein paar Stimmen.

Stimme für den TSG Rot-Weiss Fredersdorf

Vielen Dank an alle, die mitmachen

Auf der Suche nach Essen

Veröffentlicht um 20:40 in Leckeres von AnneMone

Am Freitag wollten wir ein Restaurant mit österreichischer Küche in unserer Gegend ausprobieren, das ich beim Stöbern auf Ars Vivendi entdeckt hatte - das Germers. Es sollte in der Niederbarnimstraße in Berlin-Friedrichshain sein. Unter der angegebenen Adresse fanden wir allerdings ein asiatisches Restaurant. Da man asiatisch aber vergleichsweise häufig ist, wollten wir dieses neue Restaurant nicht ausprobieren. Als Alternative, falls das Germers voll gewesen wäre, hatten wir uns das Roj überlegt. Das hatten wir ursprünglich auch bei Ars Vivendi entdeckt und auch schon mehrmals besucht und für gut befunden. Da ich hier wieder in der Vergangenheit schreibe, könnt ihr es sicherlich schon erraten - auch das Roj gab es nicht mehr unter der uns bekannten Adresse. Sehr schade, denn dort konnte man in gemütlicher Atmosphäre kurdische Küche, sonntags auch einen Brunch mit schöner Auswahl an Speisen geniessen.

Da wir nun einmal hungrig das Haus verlassen hatten und essen gehen wollten durchkämmten wir die Gegend nach einem Restaurant. Allerdings wollte Andreas nicht unbedingt asiatisch essen und ich zusätzlich auch kein italienisch. Wir mussten feststellen, dass das die Auswahl enorm einschränkt, denn diese beiden Richtungen findet man wirklich häufig. Einige Restaurants bieten von jedem etwas, also eine Mischung aus asiatisch, italienisch, deutsch und mexikanisch. Aber dazu konnten wir uns nicht durchringen.

Wir hatten uns schon darauf eingestellt, den Abend bei uns um die Ecke - im Leander, das einige sehr leckere gerichte in gemütlicher Umgebung anbietet - zu verbringen, als wir das Restaurant “Datscha” zufällig entdeckten.

Das Ambiente ist gemütlich, die Stühle und Bänke bequem. Die Getränke (wir haben einige Cocktails probiert) sind gut gekühlt. Die Speisen, die wir bestellt hatten (Soljanka, Blinivariationen für 2 Personen) kamen bis auf die Nachspeise schnell, waren einfache Gerichte, nett angerichtet und schmeckten sehr gut. Die Blinivariationen bestanden aus je 2 Blini gefüllt mit Lachs, Spinat, Geflügel und Sauerkraut, dazu gab es Meerrettich und saure Sahne zum Dippen.

Die Bedienung ist freundlich. Als wir nach einiger Zeit nach dem Verbleib unserer Nachspeise - mit Mandelquark gefüllte Blini mit heisen Kirschen - fragten, wurde die sofort geliefert, wenn wir sie denn noch wollten. Wollten wir. Und dazu gab es für uns beiden je einen Vodka auf’s Haus.

10 Tage mit Anton

Veröffentlicht um 15:17 in Reisen von AnneMone

Antons Besuch ist ohne größere Verletzungen über die Bühne gegangen. Eine kleine rote Stelle hatte er auf der Stirn, auch wenn ich nicht sagen kann, wer sie ihm beigebracht hat. Gefaucht haben alle drei Katzen bis zum Schluß, auch wenn die Distanz zwischen den zickigen Damen und dem Fremdling immer geringer wurde. Einige Male haben sich alle durch die Wohnung gejagt, aber zu Bruch gegangen ist dabei nichts.

An den Spielstunden, die anfangs Anton allein bestritten hat, beteiligte sich nach wenigen Tagen auch Bobby. Und sogar Cacha hat irgendwann mitgespielt.

Als Anton von seinen “Eltern” abgeholt wurde, hat man schon gesehen, dass er einigen Respekt vor den beiden Katzen bekommen hatte. Er ist vorsichtiger an Ihnen vorbei gelaufen, als noch bei seinen Kurzbesuchen oder auch an dem Tag als er bei uns eingezogen ist. Auch wenn Cacha mit dem Jungen nie so recht warm geworden ist, sind Bobby und Anton sich doch etwas näher gekommen. Die beiden haben sogar Nase an Nase gestanden, ohne das gefaucht wurde oder es Raufereien gab.

Anton wird abgeholt

Als Anton in seiner Transportbox war, stiefelten unsere beiden Katzen, um die Box herum. Anfangs sah es so aus, als wollteten sie sic verabschieden, denn sie schnüffelten vorsichtig dran. Aber Anton fühlte sich da so eingesperrt vermutlich nicht ganz wohl, und so gab es doch wieder Gefauche und Anton bekam auch von beiden je Eine gewischt. Das war also kein so toller Abschied. Aber nun hat er wieder eine Wohnung ganz für sich allein.

Zwischenstand

Veröffentlicht um 14:31 in Reisen von AnneMone

Die drei Katzen und Kater werden wohl nie die besten Freunde, aber sie gehen auch schon zeitweise ohne Fauchen aneinander vorüber.

Donnerstag und Freitag abend haben Bobby und Cacha mich schon wieder an der Wohnungstür empfangen. Donnerstag morgen haben sogar mal alle drei gleichzeitig nebeneinander gegessen. Daher habe ich mich getraut, die drei für eine Nacht allein zu lassen und war am Wochenende in Hamburg. Als ich am Sonntag wieder ankam, kamen mir alle entgegen und haben sich über die Spiel- und Kuschelzeit gefreut.

An unserem Ritual, dass ich vor dem Losgehen Trockenfutter auf Regalen, Stuhllehnen und Kratzbäumen verteile, weil es ja total langweilig ist, das einfach aus dem Napf zu fressen, beteiligt sich Anton inzwischen. Er ist jetzt immer der erste, der mir hinterher läuft.

Am Montag dieser Woche hatte ich Urlaub und so hatten die drei Katzen fast den ganzen Tag Gesellschaft. Es waren auch 2 Freunde aus Leipzig zu Besuch, die mich von Hamburg wieder zurück nach Berlin genommen haben. Torsten hat
es sogar geschafft, alle drei Katzen gleichzeitig auf den Kratzbaum zu bekommen:

Bobby, Anton und Cacha gleichzeitig auf einem Kratzbaum

Er hat das nicht geschafft, indem er sie dahin gesetzt hat, sondern mit Hilfe des Cat-Dancers. Da habe sie ein ganze Weile gesessen und sich gegenseitig angeschaut. Allerdings hat Bobby (ganz oben) eine ganze Weile gebraucht, bis sie wieder runter kam. Sie hat sich nicht so recht an Anton vorbei getraut.

Dienstagmorgen kam Anton wieder zur morgendlichen Kuschelzeit in mein Bett. Das hat er auch ganz schnell verstanden, dass es morgens Streicheleinheiten gibt. Schlafen tut er allerdings nicht im Bett. Oft schaut er mich morgens vom Kratzbaum aus an, wenn ich aufwache und springt dann von dort auf mein Bett. Das ist ein ganz schönes Gewicht, was dann plötzlich auf meinen Beinen landet.

Da es nun auch bei uns etwas wärmer wird, müssen alle etwas öfter gekämmt werden, da sie so langsam das Winterfell ablegen. Sogar Anton verliert einiges an Haaren. Allerdings kommt er mengenmäßig nicht an Bobby und Cacha ran.

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